Osteologie

Als Osteologie bezeichnet man die Lehre von den Knochen bzw. vom Skelettsystem. Neben genetischen Fehlanlagen hat sich in den letzten 10-20 Jahren die Osteoporose in den Vordergrund der Diagnostik und Behandlung geschoben.

Neben dem wissenschaftlichen Fortschritt im Verständnis und der Feststellung von Ursachen, die zur Entwicklung von Osteoporose führen, trägt hierzu sicherlich auch die gestiegene Lebenserwartung der Bevölkerung bei; da das Risiko eine Osteoporose zu entwickeln, bei Frauen über 60 Jahre und bei Männern über 70 Jahre rasant ansteigt.

Osteoporose bedeutet eine Minderung der Knochendichte mit erhöhter Gefahr, dass Brüche der Knochen (hauptsächliche Wirbelsäule, Handgelenk und Oberschenkel) schon durch geringe oder sogar ganz ohne Unfallereignisse entstehen können. Dies hat für die Betroffenen häufig fatale Auswirkungen.

Durch gezielte frühzeitige, häufig auch apparatetechnische Untersuchungen kann die Diagnose schon vor dem Auftreten von Komplikationen wie o.g. Knochenbrüchen gestellt und gegebenenfalls medikamentös behandelt werden.

Aber auch bei schon entstandenen osteoporotischen Knochenbrüchen ist die nachfolgende Erkennung der Diagnose mit medikamentöser Behandlung zur Vermeidung von schmerzhaften Wiederholungsereignissen oder die Therapie der Knochenbrüche durch einen Osteologen sinnvoll.

Einen wichtigen Schutz vor Osteoporose auch schon in jungen Jahren scheint hier eine ausreichende Vitamin D-Versorgung zu bieten. Natürlicherweise wird dies bei Sonneneinstrahlung in der Haut selbst produziert. Im Winter oder bei älteren Menschen ist dies aber deutlich eingeschränkt. Daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eine tägliche Zufuhr von 1000 I.E. Vitamin D zusätzlich zur Ernährung für alle erwachsenen Personen in Deutschland.

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